Autorin Jo Jonson steht auf einem großen weißen Sandstrand und hinter ihr das türkisblaue Meer beim Urlaub auf Sardinien

Urlaub auf Sardinien: Meine Places-to-be

Komm mit mir auf die Insel der Träume, wo karibisches Feeling nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt ist. Wandle mit mir entlang der endlos weißen Strände an der Costa Smeralda und erlebe das echte italienische Lebensgefühl. Von Olbia über San Teodoro bis Cagliari – ich sage dir, wo es am schönsten war und was du auf Sardinien auf keinen Fall verpassen darfst!

Traum Insel Sardinien – Die Karibik des Mittelmeer-Raums

Wer nicht so begeistert vom Fliegen ist, aber unbedingt mal Karibik-Feeling erleben will, sollte sich eine Reise zu dieser Mittelmeerinsel gönnen. Sardinien ist ein wahrgewordener Traum aus Palmen, butterweichen Sandstränden und echtem italienischen Lebensgefühl. Bevor ich dir Genaueres zu unserem Aufenthalt und den Places-to-be verrate, erst einmal etwas zu den Hard-Facts.

Ist Sardinien Urlaub teuer?

Ja. Sardinien ist kein Schnäppchen. Die Costa del Sol lässt sich ihre Schönheit einiges kosten. Zudem ist die Mittelmeerinsel touristisch noch nicht so gut erschlossen, sodass es noch keinen Preiskampf unter den Hotels gibt. Wenn man das Geld allerdings in die Hand nimmt, spürt man schnell den Unterschied. Und so eine gefühlt einsame Insel mit den schönsten Wildstränden, die ich je gesehen habe, hat auch etwas für sich.

Wann ist die beste Zeit für Sardinien?

Für mich definitiv Anfang Juni. Das war genau unsere Reisezeit. Zum einen ist es dann noch nicht so heiß (aber dennoch immer um die 26 Grad) und es sind noch nicht so viele Touristen unterwegs. Wir hatten in den zwei Wochen unseres Aufenthalts nicht eine Wolke am Himmel. In den Städten wie Alghero oder Cagliari war es natürlich bedeutend heißer als in der Küste.

Wo auf Sardinien ist es am schönsten?

Da wir die ganze Insel bereist haben, bilde ich mir ein, darauf gute Antworten geben zu können. Wir haben unseren Aufenthalt zweigeteilt. In der ersten Woche waren wir in San Teodoro bei der Costa Smeralda und in der zweiten Woche im Außenbezirk der sardischen Hauptstadt Cagliari im Süden der Insel.

Der Norden – Sardische Kultur erleben

Wir landeten in Olbia und fuhren von dort mit unserem Mietwagen nach San Teodoro, wo wir im Grande Baia Resort und Spa eincheckten. Eine Unterkunft, die allein schon die Reise Wert gewesen wäre. Das Resort verfügt über unzählige kleine Finkas, die sich auf einer wunderschönen Anlage aneinander schmiegen. Essen und Unterhaltung waren fabelhaft und es gab sogar einen kleinen Strand direkt am Resort. Vom Pool aus hatten wir die ganze Zeit freie Sicht aufs offene Meer und die dort herrschende Isola Molara, die wie ein großer Riese im Wasser treibt. Meine Highlights im Norden von Sardinien waren:

  • Spaggia Lu Impostu: Dieser Strand macht seinem Namen alle Ehre. Der Lu Impostu bei San Teodoro gab mir das erste mal echtes Mittelmeer-Feeling. Der kilometer weiße Sandstrand gab den Blick auf die umliegende Berglandschaft frei. Das Wasser ist unglaublich kristallklar und türkis. Es ist so flach, dass man ewig hinein laufen kann. Ideal für Familien mit kleinen Kindern!
  • Porto Cervo: Der Ort der schönen und Reichen ist schon allein wegen der gepflegten Villen und Läden wie Prada und Gucci eine Reise wert. Auch der hiesige Strand ist wunderschön, auch wenn wir für nur zwei Stunden dort zwanzig Euro löhnen mussten. Am besten war auch die Walsafari mit Orso Diving, wo wir nicht nur mehrere Delfinschulen sahen, sondern einem echten Finnwal begegnet sind. Einer der unvergesslichsten und schönsten Tage meines Lebens für mich!
  • La Maddalena: Die kleine Insel im Norden von Sardinien solltest du unbedingt besuchen. Wir haben die Fähre von Palau genommen und die Einsamkeit an den traumhaften Buchten genossen und aufs türkisblaue Meer sahen.
  • Capo Testa: Der nördlichste Punkt Sardiniens ist ein Must-See für Verliebte. Wenn du an einem klaren Tag hierhin fährst, kannst du zwischen zerklüfteten Felsen von der Klippe einen spektakulären Sonnenuntergang sehen.
  • Alghero: Sardische Kultur hautnah erlebst du im Nord-Westen der Insel. Alghero hat mich bezaubert. Die kleinen Gassen, niedlichen Läden und der liebevolle Schmuck der Einheimischen haben mich überzeugt. Ich habe mir einen aus Koralle gefertigten Ring gekauft. Und wie überall gab es natürlich auch ein Eis zur Abkühlung.

Die absoluten Highlights im Norden waren für mich die Anlage, in der wir gebucht hatten und die Traumstrände, die allerdings sehr überfüllt und teuer waren, je näher sie sich an der Costa Smeralda befanden. Mein absoluter Liebling war der Lu Impostu mit seinem türkisblauem Meer.

Tipp: Spart euch den Bärenfelsen. Das ist eine reine Touristenhochburg und meiner Meinung nach keine Sehenswürdigkeit, die man auf Sardinien unbedingt besucht haben muss.

Der Süden – Wilde Strände und die Suche nach dem Essen

Jetzt bist du neugierig geworden, oder? Lass mich dir das mit dem Essen zuerst erzählen. Wir checkten für die zweite Woche nahe der sardischen Hauptstadt in einem Hotel bei Cagliari ein. Fernab des Massentourismus freuten wir uns hier auf die hiesige Kultur und vorallem auf das italienische Essen, samt Spagghetti Carbonara. Ich weiß nicht, ob wir einfach Pech hatten, aber es gab nirgendwo Spaghetti Carbonara. Verzweifelt bestellten wir an einem Strand einen Burger und erhielten einen Batzen Fleisch. Ohne Brötchen, Salat oder irgendwas. Soviel zu kulinarischen Köstlichkeiten. Dennoch hatte auch der Süden seine schönen Seiten. Sprechen wir also lieber davon:

  • Calgiari: Die Hauptstadt von Sardinien ist definitiv sehenswert und ich kann dir bei Temperaturen jenseits der dreißig Grad eine Stadtrundfahrt ans Herz legen. Mir haben besonders die Salinen gefallen, wo du Flamingos in freier Wildbahn beobachten kannst.
  • Chia Beach: Noch näher kommst du den rosa Flamingos am Chia Strand ganz im Süden Sardiniens. Hier gibt es Platz ohne Ende und ein kleines Strandrestaurant mit kühlen Getränken und Live-Musik.
  • Foxi Manna: An diesem wunderschönen Wildstrand waren wir fast ganz allein. Badeschuhe sind hier, wie an allen Stränden im Süden dringend angeraten, da es sehr steinig ist.

Wer die Ruhe und wilde Landschaften liebt, kommt im Süden von Sardinien in jedem Fall auf seine Kosten. Mir hat der Norden aber etwas besser gefallen, einfach weil ich es im Urlaub gern so bequem und sauber wie möglich mag und der Norden Sardiniens touristisch besser erschlossen ist.

Urlaubslektüre gefällig? Dieser leichte Sommerroman bereitet dich perfekt auf deinen Sardinien Urlaub vor

Du möchtest schon vor deinem Flug nach Sardinien Urlaub am Mittelmeer machen? Dann empfehle ich dir meine Sommer Romance „Die Insel der Oleanderblüten“ als ideale Reiselektüre. Der locker-leichte Liebesroman spielt natürlich auch auf Sardinien und, wie es der Zufall will, genau an den Orten, die ich selbst besucht und in diesem Beitrag kurz angerissen habe 😉

Er erscheint am 24. August 2026 als Neuauflage von „Sommerküsse im Paradies“ und ist überall erhältlich, wo es Bücher und Ebooks gibt.

Folge Madleen und ihrer Freundin Melanie an DIE Traumstrände Europas, erlebe das Temperament von Italienern und verliere dich wie die beiden Frauen in der Schönheit von Sardinien (und ihrer Bewohner).

Jo Jonsons Roman "Die Insel der Oleanderblüten" zeigt eine schöne Insel mit Oleanderblüten im Ebook Cover und entstand bei ihrem Urlaub auf Sardinien